HÖHERES RISIKO : Ausländische Banken

In Deutschland sind neben den einheimischen Banken auch eine ganze Reihe ausländische Institute vertreten. Nicht selten werben sie mit höheren Zinsen auf Sparbücher und Termingeldeinlagen. Das Risiko: Diese Banken unterliegen nicht der deutschen Einlagensicherung. Spargelder von Privatkunden bei deutschen Banken sind mit 20 000 Euro pro Kunde geschützt. Der Tagesspiegel veröffentlicht die ausländischen Institute auf seiner Geldseite deshalb immer unter der gesonderten Überschrift „Banken mit geringer Anlagensicherheit“. In den Blickpunkt gerieten die ausländischen Banken nach der Verstaatlichung der isländischen Banken.

Zu diesen Instituten gehören neben der isländischen Kaupthing die türkische Yapi Kredi und die niederländisch-belgische Fortis. Die Credit Europe, die im Augenblick aggressiv mit Radiospots wirbt und Neukunden 5,75 Prozent für Tagesgeld anbietet, und ABN Amro kommen ebenfalls aus den Niederlanden. Aus der Schweiz stammen die UBS, Credit Suisse, Vontobel und Bank Julius Bär. Aus Österreich sind Hypo Group Alp Adria und Privatbank AG dabei, aus Schweden die SEB. dr

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