Hohe Energiepreise : Gewinn bei Eon sprudelt

Dank anhaltend hoher Energiepreise entwickelt sich das Geschäft bei Deutschlands größtem Energieversorger Eon prächtig. Auch der Ausblick für das Gesamtjahr wurde entsprechend verbessert.

Düsseldorf - Vor Steuern und Zinsen konnte der Konzern sein Ergebnis (Ebit) im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 4,836 Millionen Euro steigern, wie Eon mitteilte. Der Umsatz stieg von Januar bis März sogar um 31 Prozent auf 36,915 Millionen Euro. Die gute Entwicklung veranlasste Eon-Chef Wulf Bernotat, auch für das Gesamtjahr die Messlatte höher zu hängen: Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) für 2006 werde das hohe Niveau des Vorjahres (7,3 Millionen) noch übertreffen, erklärte Bernotat, ohne genaue Zahlen zu nennen.

Nicht erreichen werde Eon dagegen den hohen Überschuss des Vorjahres (7,4 Millionen Euro), teilte Bernotat weiter mit. Grund ist der erfolgreiche Verkauf der Immobilientochter Viterra und des Anlagenbauers Ruhrgas Industries 2005, die Eon damals viel Geld in die Kasse spülte.

Weitere Wachstumschancen eröffnet nach Ansicht von Bernotat die geplante Übernahme des spanischen Energieversorgers Endesa. Die spanische Regierung versucht die Fusion mit harten Auflagen zu verhindern. Eon gehe aber weiter von einem erfolgreichen Abschluss aus, erklärte Bernotat. (tso/AFP)

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