Honorar verhandeln : Der Faktor Stadt

Der Karriereberater Martin Wehrle erklärt, wie man beim Umzug in eine andere Stadt sein Gehalt an die Lebenshaltungskosten anpassen sollte

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Was zu beachten ist

Wer für die Arbeit in eine andere Stadt geht, sollte laut Karriereberater Martin Wehrle bei Gehaltsverhandlungen auch das regionale Lohnniveau und die Lebenshaltungskosten einkalkulieren. Wer zum Beispiel in Berlin 3 500 Euro pro Monat verdient und günstig wohnt, muss in München mindestens 700 bis 1000 Euro mehr bekommen, um die höheren Mietpreise auszugleichen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Gehälter netto bezogen, Mieten aber brutto fällig werden.

Wie man vorgeht

Regionale Zuschläge kann man nur zu Beginn eines Dienstverhältnisses verhandeln, wenn man Arbeitgeber oder Standort wechselt. Bei der Verhandlung sollte man nicht auf die persönliche Mietsituation hinweisen, sondern damit argumentieren, was für die Branche in der Region als Maßstab gilt. Arbeitgeber wissen, wie die Bezahlung an ihrem Ort üblicherweise aussieht. Generell gilt: Die eigene Leistung muss bei der Verhandlung im Mittelpunkt stehen.

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