Wirtschaft : Hutchison Whampoa: Telekom-Aktien regulär verkauft

Bei ihrem Verkauf von 35 Millionen Aktien der Deutschen Telekom vor zwei Wochen hat die Hongkonger Gruppe Hutchison Whampoa nach eigenen Angaben keine Haltefristen verletzt. Die Transaktion am 7. August sei ein Termingeschäft gewesen und lasse daher die Vereinbarung unberührt, keine T-Aktien vor dem 1. September anzubieten, sagte Geschäftsführer Canning Fok am Donnerstag. Hutchison bestätigte damit zudem Vermutungen, hinter den Aktienverkäufen zu stecken. Die Deutsche Bank hatte am 7. August kurz nach einer Kaufempfehlung 44 Millionen T-Aktien im Markt platziert, aber den Verkäufer nicht genannt. Am Donnerstag sackte die T-Aktie erneut ab und markierte mit 16,07 Euro den tiefsten Stand seit mehr als dreieinhalb Jahren. Am Nachmittag erholte sich der Kurs wieder.

Unterdessen scheint der Verkauf des Kabelnetzes der Telekom an den US-Medienkonzern Liberty Media vor dem Abschluss zu stehen. "Wir sind weiterhin optimistisch, dass das Vertragswerk bis Ende nächster Woche unter Dach und Fach ist", sagte der Präsident von Liberty Media, Robert Bennett, laut einer Mitteilung am Donnerstag in Denver. Nach der Vertragsunterzeichnung werde das Unternehmen die erforderlichen Anträge beim Bundeskartellamt einreichen. Zum Kaufpreis machte Liberty Media keine Angaben. In der Branche wurde eine Summe von 5,5 Milliarden Euro genannt.

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