Wirtschaft : IAA-TICKER

Daimler plant Elektro-Transporter

Daimler plant die Entwicklung eines Elektro-Kleintransporters für den chinesischen Markt. Dazu liefen Gespräche mit dem chinesischen Elektro-Autobauer Tianjin Qingyuan Electric Vehicle Co. Die Grundlage für den Transporter soll ein für Daimlers Gemeinschaftsunternehmen Fujian Daimler Automotive produzierter Transporter sein. „Wir prüfen weiterhin alternative Antriebsmöglichkeiten für China, aber es ist noch zu früh, über Einzelheiten zu sprechen“, teilte der Konzern mit. rtr

BMW kämpft für schwarze Zahlen

Der Autobauer BMW will trotz drastischer Absatzeinbrüche in diesem Jahr in die Gewinnzone kommen. Im vergangenen Jahr war der Gewinn von BMW um fast 90 Prozent auf 330 Millionen Euro eingebrochen. Dank Kosteneinsparungen schafften die Münchner im zweiten Quartal aber wieder einen Überschuss von 121 Millionen Euro. „Insgesamt kann man feststellen, dass sich die Märkte langsam beruhigen“, sagte Finanzchef Friedrich Eichiner. Für zusätzlichen Schwung sollen künftig auch neue Modelle wie der kleine Geländewagen X1 und der 5er GT sorgen, die auf der IAA vorgestellt werden. dpa

Renault stellt Elektromodelle vor

Renault-Chef Carlos Ghosn stellte auf der IAA in Frankfurt eine Produktpalette von vier Elektro-Modellen vor, die in den Jahren 2011 und 2012 auf den Markt kommen sollen. Der Preis solle vergleichbar oder sogar niedriger sein als bei Fahrzeugen entsprechender Klassen mit Verbrennungsmotoren, kündigte Ghosn an. „Es ist ein Durchbruch, weil diese Autos für den Massenmarkt bestimmt sind“, sagte der Chef des französischen Konzerns.dpa

Citroën setzt auf kleine Autos  

Citroën setzt auf der diesjährigen IAA auf kleine Wagen und betont deren Umweltfreundlichkeit. Der französische Autobauer stellte in Frankfurt den neuen C3 und den Coupé DS3 vor. Die beiden Wagen kämen in einer Diesel-Version auf einen CO2-Ausstoß von lediglich 99 Gramm pro 100 Kilometer. Citroën wolle in drei Jahren europaweit einen Marktanteil von zehn Prozent in dieser Fahrzeugklasse erreichen.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar