Wirtschaft : IBM kauft zu

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Der US-amerikanische Technologiekonzern IBM wandelt sich immer mehr vom Hardware-Anbieter zum Informatik-Dienstleister. Für 3,5 Milliarden Dollar will IBM jetzt das Beratungsgeschäft von Pricewaterhouse Coopers kaufen. Damit rundet der US-Konzern die Angebotspalette seiner Servicesparte ab, die mit einem Jahresumsatz von 40 Milliarden Dollar und 150 000 Mitarbeitern der größte IT-Dienstleister ist. Marktbeobachter begrüßten die Entscheidung. IBM werde zum Allround-Anbieter im Servicebereich. HB

Bertelsmann konsolidiert

Der neue Bertelsmann-Chef Gunter Thielen will den Medienkonzern wieder auf seine Stammgeschäfte konzentrieren und höchstens 25 Prozent der Anteile an die Börse bringen. Durch vertragliche Verpflichtungen zum Kauf des US-Labels Zomba habe Bertelsmann eine selbst festgelegte strenge Verschuldungsgrenze überschritten, erläuterte Thielen in einem Brief an die Mitarbeiter. „Diese Verschuldung wollen wir in einer kurzfristigen Phase der Konsolidierung abbauen“, hieß es in dem Brief. rtr

Siemens baut mehr Stellen ab

Siemens trennt sich im Zuge seines drastischen Stellenabbaus von weiteren 2200 Arbeitsplätzen in Deutschland. In der Gebäudetechnik-Sparte SBT sollen in den kommenden drei Jahren 900 von 9000 Arbeitsplätzen im Inland gestrichen werden, teilte Siemens mit. Zudem solle der Geschäftszweig Projektgeschäft mit 1300 Mitarbeitern in Deutschland verkauft werden. In diesem und im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern bereits die Streichung von weltweit mehr als 30000 Arbeitsplätzen angekündigt. dpa

Epcos verschärft Sparkurs

Nach dem schwachen dritten Quartal will der Bauelemente-Hersteller Epcos seinen Stellenabbau in Europa verstärken und die Kosten in allen Bereichen weiter senken. Das Unternehmen werde 2003 rund 300 Stellen streichen, teilte Epcos am Mittwoch mit. 240 davon seien in Deutschland betroffen. Statt eines geplanten Gewinnes erwartet Epcos nun einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe für das laufende Jahr. dpa

Mobilcom verschafft sich Luft

Für die Ablösung der 4,7 Milliarden Euro schweren UMTS-Kredite des angeschlagenen Mobilfunk-Anbieters Mobilcom gibt es eine Fristverlängerung bis Ende September. Damit bleiben Großaktionär France Télécom (28,5 Prozent) und den Banken zwei Monate länger Zeit für eine Refinanzierung . Der französische Telekommunikationskonzern zeigte sich bereit, die UMTS-Kredite gegebenenfalls zu übernehmen. dpa

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