Wirtschaft : Ifo: Investitionen in Ostdeutschland sinken weiter

Die ostdeutsche Industrie wird ihre Investitionen auch im laufenden Jahr weiter zurückfahren. Im Investitionstest des Münchener Ifo-Instituts heißt es, im Jahr 2000 wollten die Unternehmen insgesamt 12,35 Milliarden Mark investieren, das sind 8,5 Prozent weniger als 1999. Es sei damit zu rechnen, dass das Investitionsvolumen noch ein oder zwei weitere Jahre lang sinke. Als "Normalniveau" nannte das Institut eine Größenordnung von elf Milliarden Mark, das entspreche etwa 60 Prozent des Höchstwertes von 1995. Von dieser Basis aus könnten die Ausgaben bei günstiger Konjunktur wieder steigen. Für 1999 verzeichnete das ostdeutsche verarbeitende Gewerbe vorläufigen Ifo-Zahlen zufolge einen Rückgang der Investitionen um eine Milliarde Mark oder sieben Prozent auf 13,5 Milliarden Mark.

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