Wirtschaft : IG Metall: Ergänzende Vorsorge für Beschäftigte

Das überbetriebliche Altersversorgungswerk für die Metall- und Elektrobranche steht. IG Metall-Chef Klaus Zwickel und Gesamtmetall-Präsident Martin Kannengiesser beschlossen am Dienstag in Köln die Struktur des künftigen Versorgungswerkes zur zusätzlichen Altersvorsorge für die rund 3,5 Millionen Beschäftigten in der Branche. Gleichzeitig wurde ein Tarifvertrag ausgehandelt, der Arbeitnehmern die Umwandlung bestimmter Einkommensbestandteile für die ergänzende Altersvorsorge ermöglicht. "Mit beiden Verträgen haben wir in dem immer wichtiger werdenden Bereich der Altersversorgung Neuland betreten und eine weit in die Zukunft reichende Regelung vereinbart", sagte Zwickel. Die Einigung erleichtere es den Beschäftigten, die von Anfang 2002 an laufende staatliche Förderung der zusätzlichen Altersversorgung in Anspruch zu nehmen. "In der Altersvorsorge wird ein neues Kapitel aufgeschlagen", sagte Kannengießer. Die Beschlüsse seien zukunftsweisend für die Tarifpolitik. Den Betrieben eröffne die Einigung verschiedene Optionen zur Ausgestaltung der Altersvorsorge. Das Versorgungswerk mit einem voraussichtlichen Finanzvolumen von sieben bis acht Milliarden Mark pro Jahr solle von einem deutschen Banken- und Versicherungskonsortium betrieben werden.

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