IG Metall : Huber droht mit Arbeitskampf

2,5 Prozent mehr Lohn bieten die Arbeitgeber - 6,5 Prozent fordert die IG Metall. Deren Vize-Vorsitzender Huber hat nun eine harte Haltung im Tarifstreit angekündigt.

Stuttgart - Der stellvertretende IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber hat den Arbeitgebern im Metall-Tarifstreit mit Streiks gedroht. Wenn bei Ablauf der Friedenspflicht am 28. April kein akzeptables Ergebnis vorliege, "ist der Weg in die Warnstreiks vorgezeichnet", sagte Huber der "Stuttgarter Zeitung". Die von der Arbeitgeberseite angebotenen 2,5 Prozent plus 0,5 Prozent Konjunkturzuschlag "sind gewiss nicht das Ende des Machbaren". Die Arbeitgeber wüssten, dass es damit mit der IG Metall keinen Abschluss gebe: "Ihr Angebot ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Es ist völlig unzureichend."

Welche Dynamik der Tarifstreit noch annehme, könne er nicht vorhersagen, sagte Huber. Seine Gewerkschaft werde einer Auseinandersetzung aber nicht aus dem Weg gehen. "Wir wollen, dass unsere Leute angesichts der überall anerkannten guten wirtschaftlichen Situation endlich wieder strukturwirksame Erhöhungen bekommen", sagte der Gewerkschaftsvize. Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn. (tso/AFP)

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