Wirtschaft : IG Metall ist besorgt um VW-Standorte

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Berlin Die IG Metall will „unter keinen Umständen“ die Schließung von VW-Fabriken in Deutschland akzeptieren. „Spekulationen, in denen deutsche Volkswagen-Standorte in Frage gestellt werden, weisen wir kategorisch zurück. Sie entbehren jeglicher Grundlage“, erklärte der niedersächsische IG-Metall-Chef Hartmut Meine am Donnerstag. Allerdings gebe die aktuelle Entwicklung bei VW „Anlass zur Sorge“. VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder hatte tags zuvor die Notwendigkeit weiterer Einsparungen bekräftigt und gefordert, dass in Deutschland gebaute Autos auch mit Gewinn exportiert werden müssten. Konkret hatte Pischetsrieder das Werk in Emden genannt, wo knapp 10000 Mitarbeiter den VW Passat bauen.

Meine zufolge nimmt die IG Metall die Äußerungen sehr ernst und stellt sich darauf ein, dass die VW-Führung „den eingeschlagenen Sparkurs vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Probleme zu verschärfen“ versucht. Allerdings sei Personalabbau durch den Zukunftstarifvertrag vom November 2004 nahezu ausgeschlossen. Um die Kosten zu senken, schlägt die IG Metall „die Verbesserung von Prozessen und Abläufen vor“. alf

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