Wirtschaft : ILA: Abschlüsse im Wert von 50 Milliarden Mark unterzeichnet

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ist trotz rückläufiger Besucherzahlen von den Veranstaltern als Erfolg gewertet worden. Mit Verträgen und Optionen im Gesamtwert von über 50 Milliarden Mark habe sie ihre Rolle als wichtiger europäischer Handelsplatz eindrucksvoll unter Beweis gestellt, sagte Hand Eberhard Birke, Präsidialgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) am Montag zum Messeschluss in Berlin-Schönefeld. "Die ILA ist zur festen Größe im Messekalender der internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie geworden."

Nach dem erfolgreichen Geschäftsverlauf sieht der BDLI die Berliner Messe im Konkurrenzkampf mit den europäischen Konkurrenten Le Bourget und Farnborough gestärkt. In der zweiten Jahreshälfte werde es Verhandlungen mit den Messeplätzen in Frankreich und England über eine von vielen Ausstellern geforderte Bereinigung des Messekalenders sprechen, kündigte der BDLI-Präsident und Chef der Deutschen Airbus, Gustav Humbert, am Sonntag im "Deutschlandfunk" an.

Mit 941 Ausstellern aus 38 Ländern hatte die ILA eine Rekordbeteiligung. Die rückläufige Besucherzahl von etwas mehr als 200 000 (1998: 226 000) wird von der Messe Berlin mit einer kürzeren Öffnungszeit für das Privatpublikum wegen der drei Fachbesuchertage erklärt. Insgesamt besuchten 80 000 Fachbesucher die ILA.

Die erwartete Entscheidung über den Programmstart für den Super-Airbus A3XX blieb aus. Philippe Camus, einer der beiden Vorstandschefs der European Aeronautic Defence und Space Company (EADS) bekräftigte am Wochenende in Paris, der A3XX werde gebaut und ab Ende 2005 ausgeliefert.

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