Wirtschaft : Im Dutzend billiger

FRANK WIEBE (Hb)

Auch für Wertpapiergeschäfte mit der Direktbank gilt häufig der Spruch: Im Dutzend wird es billiger.Bei vielen Instituten sind die Provisionssätze beim Verkauf nach Ordergröße gestaffelt - die Tabelle zeigt dann jeweils nur die Spannbreite.

Wer sein Depotgeschäft einer Direktbank anvertrauen möchte, sollte zunächst überlegen, wozu er sie benötigt.Die Tabelle zeigt deutliche Unterschiede in der Spannbreite der Konditionen.Um die Gebühren zu optimieren, müßte festgestellt werden, wie groß die "typische" Order ist: Lege ich jedesmal gleich 100 000 DM an, oder sind es eher 10 000 DM? Danach läßt sich anhand der Preisstaffel das Optimum heraussuchen.

Nicht jeder, der billige Konditionen sucht, muß deswegen sein Depot gleich verlagern.Manchmal hilft auch der Hinweis bei der eigenen Bank auf die Bedingungen der Konkurrenten - jedenfalls so weit, daß die Freude an der gewachsenen Bankverbindung zum Bleiben drängt.Denn auch eine Filialbank hat ihre Vorteile: Gibt es Ärger, dann erreicht man schneller einen Menschen aus Fleisch und Blut.

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