Wirtschaft : Im Osten nichts Gutes

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Von Benedikt Voigt

Klein gibt es bei Shaquille O’Neal nicht, aber wahrscheinlich muss das so sein, bei einem Menschen, der 142,9 Kilogramm wiegt und 2,16 Meter misst. Weil seine Familie in New Jersey lebt, lud der Basketballer der Los Angeles Lakers seine Angehörigen zum dritten NBA-Finalspiel bei den New Jersey Nets. Es kamen ungefähr 80.

Gut, dass sich Familie O’Neal auch für das vierte Spiel am Mittwoch in der Continental Airlines Arena angekündigt hat. Sie dürfte dann erleben, wie Shaquille O’Neal den dritten NBA-Meisterschaftsring seiner Karriere holt. Mindestens seit dem 106:103-Erfolg über die New Jersey Nets zweifelt niemand mehr, dass die Lakers zum dritten Mal in Serie den NBA-Titel gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Phil Jackson führt in der „Best-of-seven“-Finalserie mit 3:0. Noch nie in der Geschichte der NBA holte eine Mannschaft im Finale einen solchen Rückstand auf. Schon gar nicht die New Jersey Nets. Die Eastern Conference, in der die Nets spielen, ist in dieser Spielzeit deutlich schwächer als die Western Conference der Lakers.

Spannend bleibt eigentlich nur die Frage, ob die Nets wenigstens ein Spiel gewinnen können. Immerhin konnte die Mannschaft um Aufbauspieler Jason Kidd nach zwei einseitigen Spielen das dritte Finale bis zur letzten Sekunde spannend gestalten. Doch gegen Kobe Bryant (36 Punkte) und vor allem Shaquille O’Neal (35 Punkte) hatten die New Jersey Nets kein Mittel. New Jerseys Trainer Byron Scott sagt über den Center der Lakers: „Lasst ihn bei den Memphis Grizzlies spielen, dann kommen die auch ins Finale.“ Das sagt alles: Die Grizzlies waren das drittschlechteste Team dieser Saison.

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