Wirtschaft : Immer mehr ins Ausland

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Der Konzernumsatz stieg 2004 um 8,7 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Damit ist BSH nach eigenen Angaben weltweit die Nummer drei unter den Hausgeräteherstellern. Drei Viertel des Umsatzes macht das Unternehmen allerdings im Ausland. In Deutschland ging der Umsatz im vergangenen Jahr um mehr als drei Prozent zurück.

MITARBEITER

Weltweit beschäftigte das Unternehmen Ende 2004 rund 34500 Mitarbeiter und damit 500 mehr als ein Jahr zuvor. Nicht so in Deutschland: Hier wurden im vergangenen Jahr 400 Stellen abgebaut. Gerade hat BSH angekündigt, die Waschmaschinen- Produktion in Berlin bis 2007 zu schließen. Betroffen sind knapp 700 Mitarbeiter.

PRODUKTION

BSH ist weltweit in 15 Ländern mit 42 Fabriken engagiert, darunter sind unter anderem Polen und die Türkei. In China baut das Unternehmen gerade eine neue Produktion auf, für Russland sind eine Kältegerätefabrik sowie ein Logistikzentrum geplant. Dagegen ist BSH in Deutschland nur noch mit sieben Standorten vertreten. pet

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