Immobilien : Apellas kauft weitere Wohnungen Firma des Ungarn Soros erwirbt 900 Einheiten

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Die DKB Immobilien AG, eine Tochter der Deutschen Kreditbank, hat 900 Wohnungen in Wilmersdorf, Steglitz und Britz an Apellas verkauft. Im vergangenen Jahr hatte DKB schon einmal ein Wohnungspaket mit 500 Einheiten an Apellas abgegeben. Über den Erlös des zweiten Paketes wurde erneut Stillschweigen vereinbart, intern war aber zu hören, Apellas habe einen „Superpreis“ gezahlt. Den Kaufpreis will die DKB für neue Investitionen auf dem Berliner Immobilienmarkt einsetzen.

Hinter dem Käufer Apellas stehen internationale Investoren um den ungarischen Börsenguru George Soros. Die Immobilienfirma mit Sitz in Berlin war 1992 gegründet worden. Zuletzt hatte die Gesellschaft 1096 Wohnungen der ehemaligen Hüttenwegsiedlung in Dahlem übernommen. Auf dem 300 000 Quadratmeter großen Gelände, das die Investoren nun „Parkviertel Dahlem“ nennen, will Apellas neu bauen und den Bestand sanieren. Viele Anwohner befürchten kräftige Mietsteigerungen wegen der Modernisierung. Die Investoren dagegen verweisen darauf, die Wohnlage sei „lange vernachlässigt“ worden. eric

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