Immobilien : Auf Schnäppchenjagd im Musterhauspark

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Auch bei Anbietern von Fertighäusern gibt es einstweilen Sonderangebote. „Drei bis vier unserer Häuser geben wir jährlich günstig ab“, sagt Torsten Strott von der Firma Hanse. Dabei handelt es sich um Musterhäuser, die nach einigen Jahren durch neue Eigenheime ersetzt werden. Gibt es die „Auslaufmodelle“ zum Schnäppchenpreis? Zumindest könne der Käufer Heizung, Küche, Bad und Möbel mit übernehmen so Strott. Und die Ausstattung in Vorführhäusern sei meist vom Feinsten. Muss man dann aber nicht in den Musterhauspark ziehen? „Natürlich nicht, das Haus wird abgebaut und dort hingebracht, wo der Kunde es wünscht“, sagt Strott. Am neuen Standort wird die Innenausstattung komplett erneuert. „Der Kunde kann also etwa die Farbe der Fliesen bestimmen.“ Auch die Firma Okal verkauft nach sechs bis acht Jahren ihre Musterhäuser, so Mitarbeiter Michael Albrecht. Frei stehende Musterhäuser würden zum Teil auch mit Grundstück verkauft. Einen Markt für Musterhäuser gibt es jedoch nicht. Interessenten sollten gezielt die einzelnen Firmen ansprechen. Achim Hannott von Bundesverband Deutscher Fertigbau: „Hin und wieder findet man einen Aushang am Musterhaus: ’zu verkaufen!’ Häufiger sind interne Ausschreibungen, so dass Mitarbeiter die Häuser bekommen.“ Die Preise variierten stark, je nach Standort. Hannott rät: „Wenn Ihnen ein Haus gefällt: Einfach fragen und verhandeln!“ Die Häuser seien gut in Schuss und man spare sich den Frust bei Grundstückssuche und Bauabwicklung. Musterhäuser verschiedener Hersteller im Internet: www.musterhaus-online.de rg

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