Aufbau City West : Urbane Einkaufs-Oase mit hoher Verweildauer

Aus dem Zoobogen entsteht das Projekt "Bikini Berlin".

Bereits Mitte der 80er Jahre gab es große Pläne, das Bikinihaus in eine Shoppingmall zu verwandeln: Zwischen Zoo und Langbau sollte ein verglaster Neubau mit einer Passage entstehen. Aus dem Projekt der „Zentrum am Zoo Geschäftsbauten AG“ wurde nichts. Doch schon im Dezember 1985 wollte man bei der Auswahl künftiger Mieter „verstärkt auf gehobenes Niveau achten“. Das ist auch heute das Ziel der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe, die den Zoobogen 2002 erworben hatte. Am Montag dieser Woche stellte der Investor Pläne für die Verschmelzung vertikaler und horizontaler Bauteile vor (der Tagesspiegel berichtete).

Wie sich der Flächenmix im Gebäude planerisch darstellt, ist indessen nach Angaben von Sabine Hagn (Bayerische Bau und Immobilien Gruppe) noch völlig offen. Die auf der Pressekonferenz in Form einer Broschüre ausgegebenen Pläne mit Aufrissen, Flächen- und Geschosszuordnungen dürften nicht veröffentlicht werden, da sie vorläufig seien. Aus den Plänen für das Unter- sowie das Erdgeschoss, das erste Geschoss und das zweite so genannte Bikinigeschoss (Ex-Luftgeschoss) geht aber hervor, dass das Bikinihaus in würfel- bzw. quaderartige Einheiten in diesen Geschossen aufgeteilt werden soll, um ein Shoppingcenter für den Klein- und Einzelhandel sowie gastronomische Betriebe zu schaffen. Das „Luftgeschoss“ bleibt deshalb auch in Zukunft geschlossen. Eine Glasfassade, die anders gegliedert wird als die oberen und unteren Stockwerke, soll aber zeigen, dass dieser zweite Stock seit

jeher etwas anders war und ist. Die Glasfassade wird zudem einen Meter zurückgesetzt und soll den Blick auf den Zoo freigeben. Auf dieser Ebene sollen Berliner (Mode-)Trendmarken Käufer finden, so plant es jedenfalls Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe. Diese Shoppingmall solle ganz anders werden, sagt er. Bü.

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