Immobilien : Beherzter Schnitt - gute Ernte

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Frische Haselnüsse aus dem eigenen Garten – im Prinzip ist das kein Problem. Doch damit die robusten Sträucher gut tragen, müssen sie regelmäßig geschnitten werden. Denn alle strauchförmigen Arten bilden aus dem Wurzelstock ständig neue Triebe. Darauf weist der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) hin. Die Wintermonate sind der geeignete Zeitpunkt, um alle älteren Triebe im Inneren des Strauches und lästige Bodentriebe zu entfernen. Stehen bleiben sollten lediglich sechs bis acht Haupttriebe.

Sträucher der gewöhnlichen Haselnuss (Corylus avellana) können auch im Garten bis zu sechs Meter hoch werden. Doch so groß der Strauch auch ist, Früchte tragen immer nur die äußeren Astpartien, die reichlich Licht abbekommen.

Die gewöhnliche Haselnuss entfaltet ihre zarten Blüten bereits im Februar und ist damit von allen Gehölzen der heimischen Flora das erste, das blüht. Trotz des hübschen Anblicks werden mit Ausnahme der Korkenzieher-Hasel und der rotlaubigen Lambertsnuss, Corylus-Arten nur selten als Ziersträucher gepflanzt.

Damit aus den Blüten Nüsse werden, muss der Wind mitspielen und die Befruchtung übernehmen. Das gelingt besser, wenn mindestens zwei Sträucher verschiedener Sorten nebeneinander stehen, rät der BDG. Gute Sorten, die sich gegenseitig bestäuben, sind die ,Hallesche Riesennuss‘, die ,Rote Lambertsnuss‘, ,Dariane‘ oder ,Cosford‘. Sie alle stellen hohe Ansprüche an den Boden. Dieser sollte tiefgründig, fruchtbar und mäßig feucht sein. dpa/Tsp

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