Immobilien : Berlin und das Umland

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Die Bevölkerung in Berlin stagniert : Zwischen dem Jahr 2002 und 2004 veränderte sie sich kaum und liegt bei rund 3,38 Millionen. Dagegen wuchs die Bevölkerung der an Berlin grenzenden Großkreise im Nachbarland Brandenburg: von 966850 im Jahr 2002 auf knapp eine Million im Jahr 2004.

Auch im vergangenen Jahr hat Berlin Bewohner an das Umland verloren : 12800 Einwohner zogen weg.

Im Jahr 2004 gab es in der Hauptstadt insgesamt 1,878 Millionen Wohnungen. Im vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl geringfügig (plus 0,1 Prozent). Auch im langjährigen Vergleich stieg die Zahl der Wohnungen : 1994 waren es 1,753 Millionen.

Der Zuwachs an Wohnungen bei gleichzeitig stagnierender Bevölkerung deutet auf eine Entspannung des Immobilienmarktes hin. Dies scheint auch eine weitere statistische Erhebung zu belegen: Je 1000 Einwohner gab es vor zehn Jahren 505 Wohnungen. Eine deutlich größere Auswahl von Wohnungen hatten Berliner statistisch im vergangenen Jahr: 554 Wohnungen pro 1000 Einwohner.

Doch das gewachsene Immobilienangebot hat offenbar dazu geführt, dass die Menschen auch größere Objekte mieten oder kaufen. Jeder Einwohner bewohnt rein statistisch gesehen heute vier Quadratmeter mehr als vor etwa zehn Jahren: 1994 waren es nur 35 Quadratmeter.

Bemerkenswert ist auch, dass vor allem die Deutschen ihren Wohnsitz von Berlin ins Umland verlegen, Ausländer beteiligen sich deutlich weniger an der Wanderung: Von 15313 Menschen, die von Berlin nach Brandenburg zogen, hatten 14152 einen deutschen Pass. Gemessen an der Zahl der Ausländer an der Gesamtbevölkerung (13,4 Prozent) ist das nur halb so viel (7,5 Prozent). cde

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