Immobilien : Berliner Tagesspiegel

Kurz notiert vom 1.Juni 1997 Haushalte werden befragt In den nächsten Wochen bekommen zahlreiche Berliner Besuch: Im Auftrag des Statistischen Landesamtes machen sich derzeit Interviewer auf den Weg, um den offiziellen Datenbestand zu aktualisieren.Dazu melden sie sich schriftlich an und legitimieren sich durch einen amtlichen Ausweis, der nur in Verbindung mit dem Personalausweis gültig ist.Dieses "Mikrozensus" genannte Verfahren der Datenerhebung wird seit 1957 jährlich im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. In Berlin werden rund 18 000 Haushalte mit etwa 35 000 Personen befragt, die nach einem Zufallsprinzip ausgewählt wurden.Vier Jahre hintereinander werden dieselben Haushalte befragt, jährlich entfällt ein Viertel davon und 4500 Haushalte kommen neu hinzu.Ziel ist es, Informationen über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, über Familien, Haushalte und den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Die Erkenntnisse sollen als Grundlage der weiteren politischen Entwicklung dienen.Die Befragten sind zur Auskunft gesetzlich verpflichtet.Hartnäckige Verweigerer müssen mit einem Zwangsgeld - je nach Einzelfall zwischen 500 und 1500 Mark - rechnen.Die Interviewer sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet.Namen und Anschriften der Befragten werden von den Fragebögen getrennt, sobald die Angaben vollständig sind und sich keine Rückfragen mehr ergeben."Die Angaben werden so weiterverarbeitet, daß es unmöglich ist, die auskunftgebende Person oder den Haushalt zu identifizieren", heißt es beim Statistischen Landesamt.Die Befragung soll Ende Juli abgeschlossen sein.alo Kein Sparanreiz Einen Antrag zur Änderung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure will der Berliner Senat beim Bundesrat einbringen.Berlin sei durch die Haushaltslage im besonderen Maße zu preiswertem Bauen verpflichtet, heißt es.Diesem Erfordernis trage die derzeitige Honorarordnung nur zum Teil Rechnung, da in der Regel die Honorare von den anrechenbaren Baukosten abhängig sind und somit für die an der Durchführung beteiligten Architekten und Ingenieure kein Sparanreiz bestehe.alo

0 Kommentare

Neuester Kommentar