Immobilien : Berliner Tagesspiegel

Kurz notiert vom 16.März 1997 Ausstellung im Beusselkiez Noch bis zum 25.April ist in der Kurt-Tucholsky-Bibliothek im Bezirk Tiergarten eine Ausstellung über das Sanierungsgebiet Beusselkiez mit dem Titel "Gesamtplanung und Einzelprojekt.Mobilitätsmanagement im Moabiter Westen" zu sehen.Ort: Rostocker Straße 32 b, geöffnet dienstags 11-16 Uhr sowie montags, donnerstags und freitags von 14-19 Uhr. Denkmalschutz-Broschüre Das Bezirksamt Neukölln hat eine Broschüre über Denkmalschutz herausgegeben.Sie enthält neben dem Denkmalschutzgesetz eine Verzeichnis der 2100 Denkmale im Bezirk und informiert über einzelne interessante Gebäude.Die Broschüre gibt es kostenlos im Bezirksamt Neukölln, Karl-Marx-Straße 83, Zimmer A 103. Ökologisch renovieren Eine Ausstellung über ökologisches Bauen und Renovieren zeigt das Beratungszentrum Umweltschutz/Abfallvermeidung in Lichtenberg noch bis zum 4.April, Zachertstraße 75, montags bis freitags 9-13 Uhr, donnerstags mit Fachberatung von 15-18 Uhr sowie nach Vereinbarung. Maskottchen gesucht Nach Beendigung der Bauarbeiten in der Konrad-Wolf-Straße will man in Hohenschönhausen am 13.und 14.September ein Straßenfest feiern.Dafür allerdings werden sowohl ein Motto als auch ein Maskottchen gesucht.Ideen erbittet das Wirtschaftsamt in einem verschlossenen Umschlag bis zum 30.April an das Bezirksamt Hohenschönhausen, Große-Leege-Straße 103, 13055 Berlin, zu schicken.Name und Absender nicht vergessen.Informationen unter t 98 20-62 72. Mieter sollen Preisträger vorschlagen Das Bezirksamt Friedrichshain will 1997 erstmals einen Preis für vorbildlich sanierte Wohngebäude an deren Bauherren vergeben.Kriterien sind das Erscheinungsbild der Fassade, Grundriß und Ausstattung der Häuser, die Gestaltung der Außenanlagen sowie ökologische Gesichtspunkte.Zu dem Wettbewerb können alle Gebäude vorgeschlagen werden, die bis 1996 fertiggestellt wurden.Dabei ist ausdrücklich erwünscht, daß die Friedrichshainer selbst vorbildliche und damit preisträchtige Projekte benennen.Schließlich weiß niemand besser als die Bewohner, in welchen Häusern es sich nach einer Sanierung gut leben läßt.Infomationen beim Bezirksamt Friedrichshain, Frankfurter Allee 35/37, t 23 24-22 60. Ostdeutsche Bauwirtschaft 43 Prozent aller Unternehmen des ostdeutschen Baugewerbes bezeichnen ihre geschäftliche Situation als "schlecht" oder "eher schlecht".Im Bauhauptgewerbe sind es 49 und im Ausbaugewerbe 27 Prozent.Das ergab eine Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle unter 300 ostdeutschen Baufirmen im Dezember vergangenen Jahres. Wohnungsbau Eine Wohnung in einem Ein- oder Zweifamilienhaus sichert durchschnittlich 3,9 Arbeitnehmern die Beschäftigung für ein Jahr.Als Grundlage dieser Berechnung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung wurde unterstellt, daß die Baukosten einer 119 Quadratmeter großen Wohnung bei 300 000 Mark liegen.Durch die Errichtung einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus werden durchschnittlich 2,1 Arbeitnehmer für ein Jahr beschäftigt. Brandenburgs Bauwirtschaft Bei einem Bruttosozialprodukt des Landes Brandenburg von rund 62 Milliarden Mark ist die Bauwirtschaft mit rund 20 Milliarden Mark beteiligt.Der Präsident der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg, Freymuth, rechnet allerdings für 1997 damit, daß jeder fünfte mittelständische Baubetrieb schließen müsse und die Arbeitslosigkeit in der Branche auf 20 Prozent steigen werde.alo Sonderheft zur Miete Nicht jede Mieterhöhung ist berechtigt.Viele Wohnungen sind das geforderte Geld nicht wert und jede zweite Nebenkostenabrechnung ist falsch.Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Mieterbund (DMB) ein Sonderheft unter dem Titel "Mieter Dein Recht - Dein Geld" herausgebracht. In der 84seitigen Broschüre erklären Experten unter anderem, wie Mieterhöhungen zu prüfen sind, wann eine Mietminderung berechtigt ist und welche Mietvertragsklauseln nicht unterschrieben werden müssen.Die Publikation kann beim Berliner Mieterverein, Wilhelmstraße 74, 10117 Berlin, angefordert werden.ddp/ADN

0 Kommentare

Neuester Kommentar