Chronik : Das Grenzrestaurant

3. APRIL 1973

Die Autobahnraststätte am ehemaligen Grenzübergang Dreilinden – dem alliierten Checkpoint Bravo – wird eröffnet. Sie hat 3,5 Millionen Mark gekostet.

31. DEZEMBER 1973

Nur neun Monate später wird der rote Rundbau, entworfen von Gerhard Rümmler aus der Senatsbaubehörde, wegen Publikumsmangels geschlossen.

18. DEZEMBER 1984

Wirtschaftssenator Elmar Pieroth (CDU) eröffnet bei Dreilinden eine neue Auskunftsstelle des Verkehrsamtes, die speziell für Pkw-Reisende und Busgruppen eingerichtet worden ist. Sie soll den Touristen bei der Suche nach Hotelzimmern, Sehenswürdigkeiten und Besichtigungsprogrammen helfen.

26. JUNI 1992

Die Kontrollhäuschen für den Pkw-Verkehr werden abgebaut.

9. JULI 1992

Das Gebäudeensemble aus zwei Rampenanlagen für den Lkw-Verkehr, zwei in Stahlskelett-Bauweise geschaffenen Tankstellen und der Raststätte wird unter Denkmalschutz gestellt

28. MÄRZ 1993

Der Künstler Eckhart Haisch stellt eine künstlerisch auffrisierte rosafarbene Schneefräse auf den Sockel, auf dem bis zur Wende auf der DDR-Seite des Grenzübergangs das sowjetische Panzermodell T 34 stand. Die Schneefräse wird 2011 für 71.000 Euro saniert.

2002

Die Autobahnraststätte Dreilinden stellt den Betrieb ein.

19. FEBRUAR 2009

Das Baudenkmal in Dreilinden verrottet seit 2002: Nun will Berlin das Grenzrestaurant verkaufen.

13. OKTOBER 2009

Der Berliner Unternehmer Thomas Drechsel kauft die Gebäude vom Land Berlin. Seine ursprüngliche Idee, in dem roten Betonturm eine Disko unterzubringen, gibt er bald wieder auf.

23./24. OKTOBER 2010

Die Berliner Künstlerin Eva Castringius setzt dem symbolträchtigen Ort mit ihrer Installation „In Transition. Das Dreilinden-Projekt“ ein temporäres Denkmal. Tsp

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