Immobilien : Dämmen und Sanieren

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Mächtig abgewohnt ist der 137 Quadratmeter große Altbau in Tempelhof, 40000 Euro wird sein Eigentümer investieren. Von diesem Geld werden die Außenwände des Eigenheims gedämmt, Fenster und Türen ausgetauscht und die Ölheizung: durch eine Gastherme. Und Solarkollektoren kommen auf das schon vor einigen Jahren sanierte Dach. Das Geld will der Eigentümer zinsgünstig von der KfwMittelstandsbank holen (siehe unten) und durch die Arbeiten Neubaustandard erreichen, um so einen Schuldenerlass zu bekommen. Der Eigentümer macht es richtig, sagt Energieberater Franco Dubbers (www.enev-online.de). Die größten Einsparungen brächten der Austausch der Heizung und eine bessere Dämmung. Neue Fenster amortisierten sich dagegen in frühestens 30 Jahren, „und der Einbau von Solartechnik ist Luxus wie Mercedes fahren.“ Die energetische Sanierung von Altbauten sei jedoch ohnehin Pflicht, sobald größere Arbeiten an Fassaden oder Dach fällig sind. Die Zusatzkosten für Dämmung sind gering: rund 20 Euro je Quadratmeter im Dach (Mineralwolle). Bei Fassaden lohnt besonders die Dämmung der meist dünnen Giebel- und Brandwände (rund 40 Euro je Quadratmeter). Auch Kellerdecken sollten in Styropor eingepackt werden – in Eigenregie möglich. Neue Heiztechnik in Einfamilienhäusern gebe es für 7000 Euro. Empfehlenswert: eine Holzpellet-Heizung für 10000 Euro – minus 1500 Euro Förderung. ball

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