Immobilien : Der Staat hilft Eigennutzern und Anlegern

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Bei einem Baudenkmal oder einem Haus im Sanierungsgebiet können Kapitalanleger, aber auch Selbstnutzer einen Teil der Baukosten als so genannte „Denkmal-AfA“ von der Steuer absetzen. Dieser Anteil der förderungswürdigen Modernisierungskosten beträgt je nach Region zwischen 30 und 100 Prozent. Zieht der Erwerber als Eigennutzer selbst in das Gebäude ein, können zehn Jahre lang jeweils neun Prozent der förderungswürdigen Kosten steuerlich geltend gemacht werden. Für Kapitalanleger gelten andere Sätze: Sie können zunächst acht Jahre lang je neun Prozent und danach vier Jahre lang je sieben Prozent abschreiben.

Wie vorteilhaft die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes ist, hängt außerdem von der Art der Schutzvorschrift ab. Besteht nur ein „Ensembleschutz“ , werden allein die Kosten für Arbeiten an der Fassade und am Dach berücksichtigt, Kosten für den Innenbereich nicht. Umstritten ist außerdem, wann Neubaumaßnahmen abgesetzt werden können, die zur Nutzung des Gebäudes notwendig sind – zum Beispiel der Bau einer Tiefgarage.

Infos zum Erwerb eines Denkmals gibt’s beim Landesdenkmalamt Berlin unter (030) 9027-0 (www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/landesdenkmalamt).

Eine Liste mit verkäuflichen Objekten in der

Region hat die Stiftung für Denkmalschutz zusammengestellt.

(Telefonnummer: 030/25898633 oder

im Internet unter www.denkmalschutz.de).

Ausführliche Hinweise, insbesondere auch zu Abschreibungsmöglichkeiten bei Kauf und Sanierung eines Denkmals, enthält die vor kurzem erschienene Broschüre „Investition Denkmal“ , herausgegeben von der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger. Das Heft kann telefonisch unter der Rufnummer 0611/6906-0 bestellt werden oder im Internet (www.denkmalpflege-forum.de) jub

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