Immobilien : Die „Eisheiligen“ nicht unterschätzen

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Bei vielen Hobbygärtnern etwas aus dem Gedächtnis gerutscht sind die „Eisheiligen“, die Mitte Mai oft noch einmal für kaltes Wetter in Deutschland sorgen. Unterschätzt werden sollten die Tage am Ende der ersten Maihälfte aber nicht, rät der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn: Wer Balkon und Garten vor dem Durchzug der „rauen Gesellen“ mit Sommerblumen bepflanzt, sollte zumindest Vlies und Folie bereit legen, um die Pflanzen notfalls schützen zu können.

Früher galt die Regel, überhaupt nicht vor den „Eisheiligen“ zu pflanzen. In Norddeutschland waren das Mamertus, Pankratius und Servatius, denen der 11. bis 13. Mai gewidmet ist. In Süddeutschland wird Bonifatius am 14. Mai noch dazu gezählt. Wer ganz sicher gehen wollte, wartete, bis der 15. Mai mit der „Kalten Sofie“ vorbei war.

Heute lässt sich die Ungeduld der Hobbygärtner kaum so lange zähmen: Schon im April ziehen Geranien, Fuchsien und Strauchmargeriten in Kübel und Kästen ein. Ganz ungefährlich ist das nicht, denn Meteorologen beobachten laut ZVG immer wieder Anfang bis Mitte Mai letzte Kaltluftvorstöße inklusive Spätfrost. Petunien, Engelstrompeten und Fleißige Lieschen sind dem nicht gewachsen. Bei solchem Wetter sollten Kästen und Töpfe ins Haus geholt werden. dpa

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