Immobilien : Die verschiedenen Möglichkeiten

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Mindestens 3500 Grad Celsius herrschen im Kern unseres Planeten. Und da er einen Durchmesser von über 6000 Kilometern besitzt, verfügen wir eigentlich über ein immenses Speichervolumen an Energie. Überdies entsteht auch im Erdmantel Wärme durch den Zerfall radioaktiver Elemente. Die Erdkruste ist im Bereich der Kontinente meist 30 bis 60 Kilometer dick. Hier erhöht sich die Temperatur im Durchschnitt alle 100 Meter Tiefe nur um drei Grad. Besser sieht es im Bereich geologischer Anomalien aus. Man muss dazu nicht gleich auf einen Vulkankrater von Lanzarote ziehen, am Oberrheingraben zum Beispiel ist die Kruste ebenfalls dünner als üblich. Dort findet man heiße, trockene Felsen, wonach das „hotdry-rock“-Verfahren auch benannt ist. Hier muss Wasser zwecks Erwärmung hinein gepumpt werden. Dennoch lassen sich Temperaturen deutlich über 100 Grad Celsius nur dann erreichen, wenn man gewillt ist, 3000 bis 6000 Meter tief hinab zu bohren. Ein anderer Weg führt über Thermalwasser , und zwar dort, wo die geologischen Formationen Grundwasser durch Risse im Gestein abwärts dringen lassen, wirkt das Nass wie ein Transportmittel für die Wärme. Erhitzt steigt es wieder in Richtung Erdoberfläche. Am eindrucksvollsten geschieht das an isländischen Geysiren, und in Neustadt-Glewe , südlich von Schwerin, ging vor bald drei Jahren sogar Deutschlands erstes Geothermie-Kraftwerk in Betrieb. gih

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