Doppelhäuser : Alternativen zum Einfamilienhaus

Wer mit dem Bau oder Erwerb einer Doppelhaushälfte liebäugelt, sollte sich vorher mindestens so gut informieren wie jemand, der ein Einfamilienhaus plant.

Veronika Csizi

KOSTEN



Der größte Vorteil eines Doppelhauses sind seine Kosten: Wer ein Einfamilienhaus baut, braucht dazu ein Grundstück von mindestens 400 Quadratmetern, häufig jedoch deutlich mehr. Eine Doppelhaushälfte mit kleinem Garten passt dagegen schon auf 300 Quadratmeter Grund. Auch die Baukosten sind deutlich niedriger, wenn zwei Eigentümer sich die Erschließungskosten für das Grundstück teilen und später auch noch eine gemeinsame Wand. Hersteller beziffern die Einsparmöglichkeiten gegenüber einem vergleichbar großen Einfamilienhaus auf 15 bis 20 Prozent, das aber hängt stark von der Bauweise und dem Verhalten der Bewohner ab.

INFORMATIONEN

Der Internetdienst www.doppelhauspartner.de versteht sich als eine Art Kontaktbörse für Bauherren. Mit Hilfe spezieller Fragebögen werden hier Interessenten herausgefiltert, die ähnliche oder gleiche Vorstellungen vom Bauen und Leben verbinden.

In seinem Buch „Individuelle Doppelhäuser und Reihenhäuser“ (Callwey-Verlag) stellt der Hamburger Architekt Stephan Isphording 20 Doppelhäuser vor und zeigt, wie individuell sich das Konzept heutzutage gestalten lässt.

TIPPS

Bauen Sie eine Doppelhaushälfte nur, wenn sichergestellt ist, dass beide Haushälften in einem Zug gebaut werden. Achten Sie darauf, dass gemeinsame Hausanschlüsse wie etwa die Elektroinstallation vertraglich fixiert und die gegenseitigen Nutzungsrechte im Grundbuch eingetragen werden.

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