Immobilien : Eine ganz besondere Pflanze aus dem Botanischen Garten Die „Weißliche Flockenblume“

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Zu den attraktiven Vorboten des Sommers im naturnahen Garten gehört die Flockenblume (Centaurea). Mit ihren meist distelähnlichen Blüten und den tief eingeschnittenen Blättern sieht die Staude stets etwas unordentlich aus, was auch bei den Zuchtformen den Wildcharakter unterstreicht.

Die Gattung, die zur Familie der Korbblütler gehört, umfasst etwa 600 ein und mehrjährige Arten und ist weltweit verbreitet. Die bekannteste Art dürfte Centaurea cyanus sein, die als Kornblume auf dem Acker wächst und bei der einjährigen Wildform strahlend blaue Blüten hervorbringt. Im Gegensatz zur Kornblume, die bis zu 80 Zentimeter hoch wird, kann Centaurea americana eine Wuchshöhe von zwei Metern erreichen. Diese Art kommt aus Nordamerika und bildet verzweigende Büsche.

Eine seltene Wildart, die in den letzten zehn Jahren nicht mehr im Berliner Raum zu sehen war, ist die Weißliche Flockenblume (Centaurea dealbata). Sie gehört zu den sehenswerten Pflanzen, die vom Botanischen Garten mit einem roten Punkt gekennzeichnet sind. Ihrer natürlichen Heimat entsprechend ist diese Flockenblumen-Art im Bereich Vorderasien der Pflanzengeografischen Abteilung zu finden. Es ist eine mehrjährige Staude von bis zu 80 Zentimetern Wuchshöhe mit matt grünen, fiederförmig gelappten Blättern, die auf der unteren Seite graufilzig sind. Über den wenig verzweigten Stängeln entfalten sich von Juni bis August nach Limonen duftende Blütenköpfe in den Farben Rosa oder Purpurlila.

Der Name der Gattung Centaurea stammt aus der griechischen Mythologie. Carl von Linné wählte dafür den Zentaur Chiron aus, der der Sage nach die Flockenblume zur Heilung von Wunden verwendete. W.H.

Mehr dazu im Internet:

www.bgbm.de

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