EINE IDEE MACHT KARRIERE : Gemeinsam wird es günstiger

WAS IST EINE

BAUGEMEINSCHAFT?

Eine Baugemeinschaft setzt sich aus individuellen Bauherren zusammen, die gemeinsam planen und sich selbst aktiv in den Planungsprozess einbringen. Weil dadurch die Projektentwicklungskosten geringer werden und Vertriebsprovisionen wegfallen, lassen sich im Vergleich zu konventionellen Bauträgerprojekten deutliche Einsparungen erzielen. Die Baugemeinschaft Am Urban ist derzeit als GmbH & Co. KG organisiert. In den nächsten Monaten wird sie in einzelne Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) aufgeteilt, die mit den künftigen Wohneigentumsgemeinschaften (WEG) identisch sind. Bei der Beauftragung der Handwerker werden die GbR eng zusammenarbeiten, um Kostenvorteile zu erzielen.

WAS HÄLT DAS LAND 

BERLIN DAVON?

Zuerst erfolgreich waren Baugemeinschaften im Süden Deutschlands, so in Freiburg und Tübingen. Mittlerweile unterstützt auch das Land Berlin offiziell Baugemeinschaftsprojekte. Sie leisteten „einen Beitrag zur Stabilisierung innerstädtischer Quartiere“, sagt Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer. Erfahrungsgemäß würden sich ihre Mitglieder überdurchschnittlich stark im Kiez engagieren und brächten zusätzliche Kaufkraft in die Quartiere. Derzeit vermarktet der landeseigene Liegenschaftsfonds fünf Baugrundstücke in Mitte, Friedrichshain, Treptow und Pankow, die er zum Festpreis an Baugemeinschaften (und nicht an Bauträger) verkaufen will.ch

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