Energie : Kreditanstalt fördert mehr und höher

Ab 1. April gelten neue Richtlinien: Wer sein Haus energiesparend saniert, bekommt ab 1. April mehr Zuschüsse vom Staat.

Der Förderhöchstbetrag steigt entsprechend den neuen Richtlinien für Anträge auf KfW-Fördermittel von 50 000 auf 75 000 Euro. Haus- und Wohnungseigentümer sollten daher abwägen, ob sie mit der Sanierung abwarten und erst ab dem 1. April einen Förderantrag stellen, empfiehlt Gabriele Heinrich, Geschäftsführerin des Verbraucherschutzvereins „Wohnen im Eigentum“.

   Auch der Kauf einer sanierten Immobilie wird künftig durch das neue Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ gefördert. Außerdem wird der Kreis förderungswürdiger Gebäude auf alle Immobilien ausgeweitet, deren Bauantrag vor dem 1. Januar 1995 gestellt wurde. Eine Neuheit ist auch die Programmvariante „Altengerecht Umbauen“, die zinsgünstige Darlehen bis 50 000 Euro beispielsweise für barrierereduzierende Umbaumaßnahmen vergibt.

   Der Grund für die Veränderung ist die geplante Novellierung der Energiesparverordnung. Sie stellt wesentlich erhöhte Anforderungen an die Energieeffizienz der geförderten Gebäude. dpa

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