Immobilien : FAKTEN

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Seit der Eingemeindung von Golm, Uetz, Paaren, Marquardt, Fahrland, Satzkorn, Krampnitz, Kartzow, Neu Fahrland und Groß Glienicke leben in Potdam rund 141000 Menschen auf einer Fläche von 19000 Hektar. Bis 2010 soll die Stadt um 8600 Einwohner wachsen. Im Jahr 2003 überstieg die Zahl der Zuzüge die Wegzüge um über 2000 Personen. Fast jeder dritte NeuPotsdamer stammt aus dem angrenzenden Landkreis Potsdam-Mittelmark, 20 Prozent aus Berlin. Die Kaufkraft der Potsdamer ist mit 15567 Euro pro Kopf die höchste in den neuen Ländern, bundesweit rangiert die Stadt aber nur auf Platz 309. Die Eigentumsquote beträgt 54 Prozent.

Preise und Lagen

Die höchsten Grundstückspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es in Babelsberg, der Berliner Vorstadt, der Jägervorstadt sowie am Neuen Garten. Hier betragen die Bodenrichtwerte zwischen 180 Euro je Quadratmeter im Musikerviertel Babelsberg und 330 Euro in der Berliner Vorstadt. Preiswerter sind Grundstücke in den eingemeindeten Ortsteilen Groß Glienicke, Golm, Marquardt, Fahrland und Neu Fahrland. In guten Lagen gibt es den Quadratmeter Bauland hier für rund 120 Euro, in Siedlungen mit eher dörflichem Charakter bereits für 35 bis 65 Euro. Im Bornstedter Feld sind es 179 Euro je Quadratmeter.

Entspannter Immobilienmarkt

Die Bodenpreise gehen, wie in den Vorjahren, leicht zurück: 2003 zahlten Käufer von Bauland fünf bis zehn Prozent weniger als im Jahr 2002. Eine Mietwohnung in Potsdam gibt es für rund vier Euro je Quadratmeter in einem Plattenbau im Stadtteil Drewitz. Fünf bis sechs Euro sind für Wohnungen im sanierten Geschosswohnungsbau der sechziger Jahre in der Brandenburger Vorstadt aufzubringen. Die Nettokaltmiete einer Wohnung im sanierten Alt- oder Neubau in der Innenstadt beträgt zwischen 6,50 und 7,50 je Quadratmeter. jub

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