Immobilien : Fördertöpfe für Käufer von Altbauten

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Maklerangebote für außergewöhnliche Immobilien in Brandenburg finden sich im Internet unter www.immoscout24.de („Bauernhaus“ oder „besondere Immobilie“ anklicken). Käufer von Bestandsimmobilien in ausgewiesenen Gebieten fördert die Investitionsbank des Landes Brandenburg nach der Stadtumbaurichtlinie mit einem Zuschuss von bis zu 15000 Euro. Das Kaufdatum darf nicht vor 2002 liegen. Der Zuschuss wird über acht Jahre verteilt ausgezahlt. Einkommensschwächere Haushalte erhalten zinslose Darlehen nach der Wohneigentumsrichtlinie. Voraussetzung: Eine verpflichtende Erstberatung vor dem Kauf und mindestens fünf Prozent Eigenkapital. Außerdem vergibt die ILB weitere zinsverbilligte Kredite; Telefon: (0331) 6601322, 8 bis 16 Uhr oder im Internet: www.ilb.de Für die Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für derzeit 1,4 bis 1,6 Prozent Zinsen aus dem KfWGebäudesanierungsprogramm gelten keine Einkommensgrenzen. KfW, Telefon: (030) 202640 oder www.kfw.de Kosten, die für die Erhaltung und sinnvolle Nutzung eines Baudenkmals anfallen, können nach Paragraf 7i des Einkommensteuergesetzes (EStG) von der Steuer abgesetzt werden und zwar über die Dauer von zehn Jahren mit jährlich 10 Prozent. Für den Kaufpreis gilt dies nicht. Wer eine denkmalgeschützte Fachwerkruine für 50000 Euro kauft und das Haus für 200000 Euro nach den Vorgaben der Denkmalschutzbehörde fachgerecht sanieren lässt, kann zehn Jahre lang jährlich 20000 Euro von der Steuer absetzen – vorausgesetzt, der Denkmalpfleger bescheinigt die Notwendigkeit der Sanierungsausgaben. Das Finanzamt muss dies anerkennen. Finanzierungsrisiken entstehen beim Verlust des Arbeitsplatzes und wenn neue Schäden an der Bausubstanz entdeckt werden. Kommen etwa Deckenmalereien oder ein alter Gewölbekeller zum Vorschein, dann muss der Bauherr weitere Expertisen zahlen und neue Auflagen für die Sanierung kommen hinzu. rg

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