Immobilien : Frankreich: Für die Seele, nicht fürs Konto

Besonders beliebt in Frankreich sind die Côte d’Azur, die Provence, aber auch in der Bretagne und in der Normandie suchen immer mehr Deutsche nach einer Immobilie. Wer in ein Haus oder eine Wohnung investiert, muss mit Preisen wie in Spanien rechnen – Immobilienexperten halten den Markt für 20 Prozent überbewertet. Heißt: Eine Immobilie ist häufig eine Anlage für die Seele, kein Renditeobjekt. Ordentliche Häuser mit Grundstück in guter Lage und mittlerer Größe sind kaum unter 400 000 Euro zu haben. Außerdem: In der gesetzlichen Erbfolge haben Nachkommen und andere Blutsverwandte Vorrang vor dem Ehepartner. Ein Notar besiegelt in Frankreich den Kauf und den Eintrag ins Hypothekenregister. Ehe er das Geschäft bestätigt, schließen beide Parteien einen formlosen, aber bindenden Vorvertrag ab. Für Laien empfiehlt es sich, auch diesen bereits von einem Notar aufsetzen zu lassen. Relativ hoch sind die Nebenkosten für Käufer, die sich, regional unterschiedlich, auf mindestens acht Prozent vom Kaufpreis summieren können. moc

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