Immobilien : Fraß- und Saugschäden an Rosen

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Oft weisen Rosentriebe Blattlauskolonien und Blattwespenlarven auf. Während die Blattläuse vor allem an jungen Blättern und Trieben saugen, die sich dann oft einrollen, fressen die Blattwespenlarven an den jungen Blättern. Sind die Rosenblätter weißlich gelb gescheckt, weist dieses Schadbild auf die Rosenzikade und ihre blattlausähnlichen Larven hin, die besonders bei Trockenheit massenhaft vorkommen können. Diese Tiere zeigen sich insbesondere auf den Blattunterseiten der Triebe. Ist der Schaden mit den verschiedenen Insekten nur gering, kann man die Tiere einfach absammeln oder mit einem kräftigen Wasserstrahl beseitigen.

Gravierender wirkt sich dagegen ein Befall mit Spinnmilben aus. Die Rosenblätter sind gelblich gesprenkelt und teilweise fahl. Bei einem starken Auftreten zeigen sich Gespinste. Erforderlich ist dann eine zwei- bis drei Mal durchzuführende Spritzung auf der Basis von Kaliseife oder Rapsöl im Abstand von einer Woche bis zu zehn Tagen. N & G

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