Immobilien : Geistliche Immobilien-Angebote

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Einst hieß es, bei „gottgefälligem Leben“ seien kirchliche Grundstücke zu Vorzugspreisen erhältlich. Davon ist heute keine Rede mehr. Immer noch von einer gewissen Bedeutung ist dagegen der Grundsatz: „Das Gut der Kirche ist unverkäuflich.“ Auch heute noch vergibt die Kirche Immobilien am liebsten in Erbpacht. Die jährlichen Kosten betragen drei bis fünf Prozent. Doch unter dem Druck des Marktes kommt es nun verstärkt zu Verkäufen. Einen professionellen Auftritt als ImmobilienAnbieter hat das Erzbistum Berlin, im Internet ( www.kath.de/bistum/berlin /). Trotz des geplanten Verkaufs von 25 Prozent des Eigentums sind dort nur wenige Objekte verzeichnet. Der Grund: Die meisten Immobilien sind im Eigentum der Gemeinden, und welche aufgegeben werden, ist unklar. Das Bistum selbst verkauft ein Wassergrundstück in Kladow und vermietet Büroflächen in kircheneigenen Immobilien. Auch Baugrundstücke werden angeboten. Ebenfalls im Netz zu finden, ist die Kirchentochter „Petruswerk“ (ww.petruswerk.de). Die Firma bietet dort ihre Verkaufsimmobilien an (siehe oben) und veröffentlicht eine Liste mit Mietwohnungsangeboten. Dagegen bevorzugt die evangelische Kirche Diskretion. Käufer meldeten sich von selbst, heißt es, wenn eine Gemeinde Immobilienverkäufe plane und dies ausgiebig diskutiert werde. Darüber hinaus bediene man sich spezialisierter Makler wie Thomas Duwe (Telefon: (030) 4927766). ball

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