Immobilien : Häuser im Schafspelz

Tage der offenen Türen in Niedrigstenergiehäusern.

An diesem Wochenende stehen Berlinern noch einmal viele Türen energieeffizienter Gebäude in Berlin und Brandenburg offen. Auch Kurzentschlossene können sich noch für die Besuchertage anmelden.

Besitzer von Niedrigst-, Passiv- oder Plusenergiehäusern öffnen Besuchern die Türen ihrer Häuser und berichten mit ihren Architekten von ihren Erfahrungen bei Planung und Bau. Wie lebt es sich in einem Niedrigstenergie- oder Passivhaus? Wie viel kostete dies und wie haben die Bauherren Ihre Architekten oder Energieberater gefunden? Der persönliche Austausch vor Ort über diese und ähnliche Fragen steht im Vordergrund.

Zu den Highlights gehören u. a. das Effizienzhaus Plus, das am Sonnabend um 14 Uhr seine Türen für Besucher öffnet. Weiterhin bieten in Pankow und Treptow-Köpenick Bauherren und Architekten Führungen in privaten Mehrfamilienhäusern, die auf Passivhausstandard saniert wurden, an. Ein ebenfalls sehr interessantes Projekt sind die „Rundlinge“, die aus 19 Reihenhäusern und einem gemeinsamen Strohballenhaus bestehen. Am Sonnabend und Sonntag steht die Freie Integrative Montessorischule in Pankow Samstag und Sonntag ab 14 Uhr Besuchern offen. Ulrich Zink, der die Sanierung der denkmalgeschützten Schule begleitet, erklärt, dass der Energieverbrauch um etwa 90 Prozent reduziert werden konnte. Im brandenburgischen Beelitz/Zauchwitz können Besucher sich am 9. November über die Sanierung eines Gutshofs zum „Aktivhaus“ informieren. Ebenfalls am 9.11. stehen auf dem Gelände der ehemaligen Kammgarnspinnerei die Türen eines sanierten Industriedenkmals in Brandenburg an der Havel offen. Tsp

Weitere Besuchertage sind auf der Seite www.haeuser-fuer-heute.de/gebaeude gelistet, über die auch die Anmeldung erfolgt. Die Teilnahme ist kostenlos.

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