Haus des Jahres : Neue deutsche Welle

Der Berliner Architekt Guntram Jankowski entwirft „Haus des Jahres“.

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Großer (Ent-)Wurf ganz klein. In Olching entstand dieses Stadthaus.
Großer (Ent-)Wurf ganz klein. In Olching entstand dieses Stadthaus.Foto: Callwey Verlag

Den diesjährigen Wettbewerb „Häuser des Jahres “ hat ein Berliner Architekt gewonnen: Guntram Jankowski von „werk A architektur“. Das entworfene Haus steht allerdings nicht in der Hauptstadt, sondern in Olching bei München.

Die Jury sei begeistert gewesen vom disziplinierten Umgang mit den preiswertesten Materialien (Wellblech, Estrich, Holztafeln), teilte sie nach Sichtung von 202 Einreichungen mit, von denen 50 Projekte in die engere Wahl kamen.

Der Wettbewerb wird vom Deutschen Architekturmuseum gemeinsam mit dem Callwey-Verlag ausgelobt; der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Jankowkis Entwurf sei ein Musterbeispiel der Einfachheit für das kleine Budget, hieß es in der Begründung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis sei perfekt. Die Flächen seien optimal genutzt und intelligent differenziert worden: Auf 145 Quadratmetern finden bis zu sechs Personen genügend Platz. Als „KfW Effizienzhaus 55“ leiste Jankowskis Haus, das genau besehen ein tradierter Bautypus ist, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Die „Neue deutsche Welle“, so der Titel des Hauses, gilt als Modell für platzsparendes Bauen in urbanen Ballungsgebieten.

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