Immobilien : Ideen gesucht: Was der Senat mit der City vorhat

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Junge Familien bleiben in der Innenstadt. Und besser noch: Sie ziehen wieder hinein. Damit das in einigen Jahren mehr als ein Planspiel ist, will Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer die City gezielt weiter entwickeln – wie, sagte sie nun auf einer Veranstaltung des Maklerverbandes IVD in Berlin.

Oberstes Ziel soll es sein, junge Familien wieder für das Leben in der Stadt zu begeistern. Da für sie eine gute Infrastruktur attraktiv ist, sollen Geschäfte in Wohngebieten mit einem geänderten Planungsrecht für Einzelhandelsimmobilien gefördert werden. „Wir wollen den Trend des Handels stoppen, sich im Shopping-Center auf der Grünen Wiese niederzulassen“, so die Senatorin.

Im Jahr 2020 werden mehr als 30 Prozent der Berliner der Generation 60 plus angehören. Was die jungen Alten dann wünschen? Innenstadtnahes Wohnen mit fußläufig erreichbaren Kultureinrichtungen, sagt Junge-Reyer. Und barrierefreie Wohnanlagen, wenn die Gesundheit nicht mehr mitmacht.

Wohngebiete will der Senat vom Verkehr entlasten. So wird die Stadtautobahn A 100 bis zum Treptower Park weitergeführt. Attraktive Lagen am Wasser sollen Technologie-Unternehmen, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen anlocken – und so auch neue Nachfrage nach Wohnungen in der Stadt fördern. heid

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