Immobilien : Immer weniger Grundstücksgeschäfte in Berlin

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Der Verkauf von Immobilien wird in Berlin immer schwieriger. Nach Angaben des Gutachterausschusses für Grundstückswerte wurden im ersten Halbjahr 16 Prozent weniger bebaute Grundstücke verkauft als im Vorjahreszeitraum, bei den unbebauten Grundstücken betrug der Rückgang 11 Prozent. Besonders stark betroffen ist der Ostteil der Stadt: Hier ging die Zahl der verkauften Immobilen um 20 Prozent zurück, im Westteil der Stadt um 14 Prozent. Auch für unbebaute Grundstücke sind Käufer schwer zu finden, besonders im Ostteil, wo 17 Prozent weniger verkauft wurde als im Vorjahreszeitraum. Im Westteil der Stadt dagegen gab es einen leichten Zuwachs (6 Prozent). Nach Angaben der Gutachter bedeute dies jedoch keine Trendwende. Dramatisch ist die Entwicklung im Zentrum der Stadt: In Berlin Mitte (einschließlich Friedrichshain und Kreuzberg) halbierte sich der Umsatz von Baugrundstücken. Auch die Preise für Bauland gingen erneut zurück: im ersten Halbjahr um fünf Prozent. Damit setzt sich eine langjährige Entwicklung fort: Der Bodenrichtwert für Grundstücke in Mitte fiel von 970 Euro je Quadratmeter in 1994/1995 auf 500 Euro im vergangenen Jahr. Auch die Preise für Mietwohnhäuser geben weiter nach: Käufer zahlen für einen Altbau mit mittlerer Ausstattung heute im Schnitt 275 Euro je Quadratmeter Geschossfläche, 1994 waren es noch 415 Euro gewesen. Für „Komfortobjekte“ fielen die Preise in dem selben Zeitraum von 655 Euro auf 380 Euro. ball

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