Immobilien : Immobilien rechnen sich am Besten Studie vergleicht Hauseigentum mit Börse und Lebensversicherung

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Langfristig betrachtet rentiert sich der Erwerb einer Immobilie besser als der Abschluss einer Lebensversicherung oder das Sparen mit einem Investmentvertrag. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Eduard Pestel Instituts für Systemforschung im Auftrag der Landesbausparkassen. Das Institut hat die drei Kapitalanlagen über eine Laufzeit von 1978 bis 2002 verglichen und dabei drei Haushaltstypen vorausgesetzt: ein Single, ein Ehepaar mit zwei Kindern sowie ein kinderloses Ehepaar. Lediglich für kinderlose Paare rechnete sich der Abschluss einer Kapitallebensversicherung besser als der Erwerb einer Immobilie. Investmentverträge dagegen brachten mit einer Ausnahme den Haushalten die geringsten Renditen.

Die Forscher hatten gleiche Bruttoeinkommen vorausgesetzt und nahmen davon die je nach Familienstand und Kapitalanlage üblichen Abzüge vor. Von dem verbleibenden Einkommen wurde wiederum ein einheitlicher Betrag für Konsumausgaben abgezogen. Zudem wurde die selbe rechnerische Miete heruntergerechnet; im Fall der „Immobiliensparer“ würden davon die Zinsen für den Baugeldkredit bezahlt. Was am Ende dieser Rechnung übrig blieb, floss entweder als Sparbeitrag in eine Kapitallebensversicherung, in einen Investmentsparvertrag oder zur Abzahlung des BaugeldKredits.

Die Überraschung nach 25 Jahren: der Single hatte als Immobliensparer knapp 170000 Euro erzielt, fast 15000 Euro mehr als der Fonds-Sparer und 8000 Euro mehr als der Lebensversicherungssparer. Das Ehepaar mit zwei Kindern, das auf Immobilien gesetzt hatte, konnte 216000 Euro abzahlen, 15000 Euro mehr als der Vergleichshaushalt von der Lebensversicherung erhielt und 14000 mehr als das Depot des Fondssparers Wert war. Das kinderlose Ehepaar erreichte durch die Immobilie eine Sparquote von rund 292000 Euro; dies waren zwar knapp 10000 Euro weniger als die Eigentümer der Lebensversicherungspolice erhielten, aber 12000 Euro mehr als die Fondssparer.ball

Die Studie gibt als Download im Internet: www.lbs.de

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