Immobilien : Immobilien- verband sieht höhere Mieten

Die Mieten in Deutschland lagen Mitte 2007 knapp ein Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Bei Einfamilien- und Reihenhäusern sowie Eigentumswohnungen im Neubau wurde der Preisrückgang gestoppt: Die Kaufpreise blieben stabil. Nur Eigentumswohnungen im Bestand sind um knapp ein halbes Prozent preiswerter geworden. Das hat der Immobilienverband Deutschland IVD in seinem Wohn-Preisspiegel 2007/2008 ermittelt. Die Erhebung listet die Miet- und Kaufpreise in 370 Städten in Deutschland auf. Das Wohnen werde teurer, ist das Fazit, das der Verband aus den Zahlen zieht: Die Mieten zögen an, die Kaufpreise begännen sich zu stabilisieren.

In der Untersuchung zeigen sich große Unterschiede in den einzelnen Städten und Segmenten. So ist in den größeren Städten ab 100 000 Einwohnern die Tendenz zu steigenden Mieten mit einem Plus von bis zu zwei Prozent stärker ausgeprägt als im Durchschnitt aller Städte, wo knapp ein Prozent erreicht wird. In Städten mit weniger als 100 000 Einwohnern ist dafür nur ein Anstieg von einem halben Prozent zu verzeichnen. Am höchsten fiel die Mietsteigerung in Magdeburg, Witten und Essen mit mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus. Auch in Hamburg, Leipzig und Berlin stiegen die Mieten mit 3,5 bis 4,5 Prozent deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt.

Bei Einfamilien- und Reihenhäusern sieht der IVD den Boden erreicht: Zwar liegen die Preise in etwa auf dem Niveau von vor zehn Jahren, blieben aber seit der letzten Erhebung stabil. In den großen Städten stiegen sie sogar um rund zwei Prozent an. Auch Eigentumswohnungen im Neubau zeigen sich laut IVD preisstabil. Bezugsfreie Eigentumswohnungen im Bestand seien jedoch um 0,6 Prozent günstiger geworden. Tsp

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