Immobilien : In Kopenhagen kommt an Graffiti keiner vorbei

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Seit 1999 läuft hier eine Kampagne gegen Graffiti. Die vier Eckpfeiler:

Information. Mit Broschüren und Radiowerbespots wird über Sachbeschädigung durch Graffiti informiert. Bürgermeister und Verwaltung versuchen, zur Diskussion über das Problem in den Medien anzuregen. Die Eckpfeiler:

Prävention . Der Baustein zielt besonders auf gefährdete Jugendliche. Sie werden über Vorträge, Wettbewerbe, Veranstaltungen und Lehrmittel über die Konsequenzen ihrer Aktionen aufgeklärt.

Entfernen. Hausgemeinschaften, Eigentümer und Geschäftsleute können sich für das Stopp-Graffiti-Programm anmelden. Sind sie von Schmierereien betroffen, werden angemeldete Fassaden von der Stadt gereinigt. Damit setzt man auf die „Ermüdung“ der Sprayer, weil deren „Tags“ nie lange sichtbar sind.

Null Toleranz: Gemeinsam mit Polizei und Eisenbahn wird dasPrinzip durchgesetzt. Durch die Kooperation konnten mehr Sprayer erwischt und bestraft werden. Zum Null-Toleranz-Prinzip zählt auch, dass keine legalen Wände zum Sprayen angeboten werden. Erfahrungen in Kopenhagen, Oslo und Helsinki haben gezeigt, dass das eher zur Ausbreitung beiträgt. Tsp

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