Immobilien : Inseln im Angebot in Berlin und Brandenburg

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Die Insel im Tegeler Hafen ist das erste und einzige Eiland, das der Liegenschaftsfonds Berlin im Angebot hat. Eine Seltenheit ist eine bebaubare Insel ohnedies: Die meisten Eilande sind Naturreservate und unterstehen Forstbehörden. In Brandenburg standen Inseln bereits das eine um das andere Mal zum Verkauf. Zum Beispiel aus den Beständen der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG). Hans Peter Plettner, Vorstand der Deutschen Grundstücksauktionen AG und in dieser Eigenschaft auch mit der Versteigerung von TLGImmobilien beauftragt, sagt: „Wir haben schon öfter Inseln versteigert. Das waren aber immer Ferienimmobilien.“ In den Schlagzeilen im vergangenen Jahr: die Insel „Langes Werder“. Das Bietergefecht um das Eiland entschied ein Unternehmer aus Westfalen für sich. Er hatte rund 668000 Euro für das Eiland bei Lychen im nördlichen Brandenburg geboten. Doch die Staatsanwaltschaft Bielefeld hatte kurze Zeit später die Verpfändung der gerade erst ersteigerten Insel beantragt. Der Käufer stehe im Verdacht, zwischen 1998 und 2002 Steuern in Höhe von gut vier Millionen Euro hinterzogen zu haben. Besser liefen die Geschäfte mit der Insel Herrmanswerder in Potsdam. Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine Halbinsel. Dort betreibt die Hoffbauer-Stiftung ein Alten- und Pflegeheim sowie ein Gymnasium. Einige Flächen, die sie nicht mehr benötigt, überließ die Stiftung den Specker Immobilien aus Berlin zur Vermarktung. Die Grundstücke werden in Erbpacht vergeben. Doch das Gelände an der Fährwiese war nicht als Bauland ausgewiesen, und der Genehmigungsprozess zog sich hin. „So rutschten wir mit dem Bauvorhaben in die Immobilienflaute“, sagt Specker-Vorstand Matthias Klussmann. Geplant sind auf der Halbinsel Doppel- und Reihenhäuser mit insgesamt 36 Wohneinheiten. Davon seien 20 schon gebaut und 14 verkauft, zu Preisen zwischen 202000 Euro für ein Reihenhaus und 240000 Euro für ein Doppelhaus. bhe

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