Immobilien : Kaufen – aber wann und wo?

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Eine Krise am Markt bietet immer auch Chancen: einzusteigen zu günstigen Konditionen. Nach Angaben der Makler von Engel&Völkers gibt es eine gute Nachfrage von Investoren nach Wohn und Geschäftshäusern in Berlin. Deshalb sei die Spitzenrendite im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen, von 8,5 auf acht Prozent in guten Lagen. In schlechten Lagen seien die Renditen jedoch weiterhin gestiegen.

Die Rendite von Immobilien wird anhand der Mieteinnahme (nettokalt) ermittelt. Je höher diese im Verhältnis zum Kaufpreis ist, desto höher die Rendite. Doch Vorsicht: In schlechten Lagen wie Wedding oder Neukölln sind die Renditen deshalb so hoch (bis 13 Prozent), weil die Kaufkraft der Bewohner und das Umfeld schlecht sind – daher drohen dort auch eher Mietausfälle und überdurchschnittliche Kosten für Rechtsstreitigkeiten sowie Reparaturen an dem Haus. Deshalb finden in schlechten Lagen Immobilien einstweilen auch zu sehr geringen Preisen keine Käufer.

Wer eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim erwerben will, misst deren „Rentabilität“ nicht an der Rendite, sondern indem er die Kosten des Wohneigentums mit den Mieten vergleicht. Nach Angaben der Landesbausparkassen liegt ein großer Vorteil des Wohneigentums darin, dass die Immobilie im Rentenalter schuldenfrei ist, so dass der Eigentümer dann mietfrei wohnt. Zu beachten ist aber: Neben Zinsen und Tilgung sind „Gemeinschaftskosten“ fällig für Betrieb und Instandhaltung des Hauses, in dem die Wohnung liegt. Und: Kann ein anderer Wohnungseigentümer in der Gemeinschaft nicht zahlen, haften die anderen für ihn. Dennoch ist Wohneigentum auch für die Stiftung Warentest eine Säule der Alterssicherung. Tsp

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