Immobilien : KURZ GEFASST

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Nur16 Prozent der Berliner besitzen eine eigene Immobilie. Das ist die bundesweit geringste „Eigentumsquote“. Im Schnitt haben 53 Prozent aller Deutschen Wohneigentum. Die meisten Eigentümer gibt es in Saarland (66 Prozent).

HÄNDE WEG VOM BILLIGZINS

Einige Finanzdienstleister bieten Baugeld zu Rekordzinsen ab 1,6 Prozent effektiv an. Vor einem Vertragsabschluss warnen jedoch die Verbraucherzentralen. Der Grund: Die billigen Hypothekarkredite gibt es in Japan und in der Schweiz. Doch mit dem Vertrag kauft sich der Schuldner gleichzeitig ein gefährliches Fremdwährungsrisiko ein. Denn die Zinsen und die Tilgung erfolgen in der Währung, in der auch der Kredit aufgenommen wurde. Steigt deren Wert im Verhältnis zum Euro, dann entstehen zusätzliche Kosten, und diese übersteigen häufig die Vorzüge der geringen Zinsen.

ENERGIECHECK VOR DEM KAUF

Wer eine Immobilie erwirbt, sollte ein Blick auf Heiztechnik und Isolierung werfen. Der Grund: Die Energieeinsparverordnung schreibt vor, dass alte Heizkessel (Baujahr vor 1978) bis spätestens 2006 ausgetauscht werden müssen. Vor diesem Datum müssen auch Geschossdecken über beheizten Räumen isoliert werden. Die Initiative Erdgas&Umwelt beziffert die dabei entstehenden Kosten mit rund 15000 Euro und bietet eine Checkliste hierzu an: (01802) 343452.

BIETEN FÜR DIE MIETE

Die neue Website www.mietbiet.de will Eigentümer und Nutzer von Wohnungen über das beste Angebot zusammenbringen. Der Vermieter setzt seine Immobilie ins Netz und legt einen Mietpreis fest. Gibt es keinen Mieter, dann sinkt der Preis wöchentlich in kleinen Schritten bis sich ein Interessent findet.

IMMOBILIEN-TEIL-VERKAUF

Vor einer neuen Form des Immobilienvertriebs warnt die Bundesnotarkammer. Finanzvermittler überredeten Kunden, mit der Arbeitnehmersparzulage einen Bruchteil an einer Immobilie zu finanzieren, berichtet Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“. Die Bruchteile seien gewöhnlich sehr klein und von geringem wirtschaftlichen Wert. Denn alle Käufer müssten gemeinsam über die Verwertung der Immobilie entscheiden – daher sei auch ein Verkauf schwierig.

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