Immobilien : Kurze Kreditverträge nicht empfehlenswert Bei Auslaufen der Zinsbindung alternative Angebote einholen

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Eigentümer verschuldeten Grundeigentums, deren Kreditvertrag gegenwärtig ausläuft, können sich glücklich schätzen: Ein Anschlussdarlehen gibt es zu äußerst günstigen Zinsen. Doch dem Abschluss eines neuen Kreditvertrages sollte der Schuldner einige Überlegungen voranstellen. Ein Wechsel des Geldhauses kann unter Umständen einen Zinsvorteil bringen. Doch Vorsicht: Dem billigeren Baugeld stehen die Kosten für die Eintragung des neuen Gläubigers im Grundbuch gegenüber sowie unter Umständen Gebühren für einen Gutachter, der den Wert der Immobilie im Auftrag des neuen Kreditgebers noch einmal abschätzt. Doch auch wenn man keinen neuen Kreditvertrag mit einer anderen Bank abschließt, können günstige Angebote Dritter bei Verhandlungen über die Zinshöhe mit dem bisherigen Kreditgeber helfen, den einen oder anderen Zehntel Prozentpunkt herauszuschlagen.

Erwägenswert ist zudem eine Optimierung des Kredits. Wer Geld auf der hohen Kante hat, sollte die Tilgung von Schulden erwägen. Dann fällt die Neuverschuldung kleiner aus und eine schnellere Rückzahlung des Darlehens ist möglich. Die Entschuldung kann man durch eine höhere Tilgung zusätzlich beschleunigen. Da die Zinsen zurzeit ohnehin niedriger als im langjährigen Durchschnitt liegen, kann der Schuldner mit der selben monatlichen Rate einen größeren Anteil für die Rückzahlung der Schulden aufbringen. Lässt das persönliche Büdget dies nicht zu, erhält man einen Anschlusskredit mit einer unverändert hohen Tilgung ohnehin für kleinere Monatsraten. Nicht empfehlenswert ist es, ein kurze Zinsbindungszeit von fünf Jahren zu vereinbaren. Der Preis des Baugeldes entwickelte sich bisher immer in Zyklen: Auf jedes Tal, wo die Zinsen derzeit liegen, folgten Steilhänge mit teuren Zinsen, so dass mancher, der einen Anschlusskredit zu Hochzinsphasen abschließen musste, dies teuer bezahlen musste. ball

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