Immobilien : Kurzmeldungen

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FÖRDERUNGEN – UND WER SIE ERHÄLT

Der Bund zahlt Erwerbern von Neubauten (Altbauten) acht Jahre lang eine Eigenheimzulage in Höhe von jährlich 2556 Euro ( 1276 Euro). Hinzu kommt eine Zulage von 767 Euro je Kind im Haushalt. Eine weitere Zulage gibt es für den Einbau von Ökotechnik: 250 Euro. Voraussetzung: Die Familie bewohnt die Immobilie selbst und verdient nicht mehr als 163614 Euro. Bei Alleinstehenden liegt die Einkommensgrenze bei 81807. Je Kind steigt sie um 30677 Euro.

Auch Berlin fördert den Erwerb von Immobilien durch private Haushalte. Dazu bietet die landeseigene Investitions Bank Berlin (IBB) billiges Baugeld (siehe einspaltigen Artikel auf der Seite). Dabei bietet die Ibb an, das billige Baugeld der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau gleich mit zu beantragen. Der Vorteil von KfW-Krediten: Die Bank nimmt Vorlieb mit der weniger gut gegen eine Pleite des Bauherrn abgesicherten, zweiten Stelle im Grundbuch. Das ist bei gewöhnlichen Hypothekenbanken nicht der Fall.

Wer eine Wohnung erwirbt, und diese dann vermietet, erhält nur indirekte Förderungen des Staates. Bei Neubauten kann er fünf Prozent der Anschaffungskosten in den ersten acht Jahren von der Steuerschuld abziehen. In den folgen sechs Jahren sind es noch 2,5 Prozent. Danach 1,25 Prozent. Darüber hinaus kann er Werbungskosten mit Einnahmen verrechnen: Dazu zählen Zinsen für die Immobilienkredite sowie Aufwendungen für Reparaturen. Diese wirken sich bereits in dem Jahr steuersenkend aus, in dem sie anfallen. Voraussetzung: Sie stehen nicht in Verbindung mit dem Erwerb des Objektes. Wer eine baufällige Immobilie erwirbt, kann Sanierungskosten nur in Tranchen von der Steuerschuld absetzen. Tsp

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