Immobilien : Kurzmeldungen

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DIE KRISE HAT AUCH FRANKFURT AM MAIN ERREICHT

Ähnlich wie in Berlin drückt die Krise am Immobilienmarkt auch auf die Preise für Gewerbeflächen in Frankfurt. Der Markt der Mainmetropole ist vor allem durch die Banken geprägt. Der Rückgang der Margen sowie der Einbruch an den internationalen Börsen zwingen die Geldhäuser Personal zu entlassen. Die Folge: Büroflächen in den Hochhäusern werden frei.

Nach einer Mitteilung der Makler von Jones Lang LaSalle suchen immer mehr Banken Untermieter für ihre nicht voll genutzten Türme. Inzwischen betrage das Angebot in diesem neuen Markt 3,8 Prozent (392000 Quadratmeter) der insgesamt in der Stadt verzeichneten Gewerbeflächen. Darüber hinaus bieten nach Angaben der Makler Immobilieneigentümer 440000 Quadratmeter Bürofläche in der Stadt an, Neu- und Altbauten zusammengerechnet. Das entspricht 4,2 Prozent der Büroflächen Frankfurts.

Mit einer Entspannung der Lage ist nach diesen Erhebungen nicht zu rechnen. Im Vergleich zum Jahr 2001 sei der Umsatz von Gewerbeflächen in Frankfurt um zwei Drittel eingebrochen: Hatten Mieter im dritten Quartal des vergangenen Jahres noch Verträge über Büroräume mit einer Fläche von zusammen 332000 Quadratmeter unterzeichnet, waren es in dem selben Zeitraum dieses Jahres nur noch 103000 Quadratmeter. Die Folgen für die Mietpreise: Sie sanken um 16,9 Prozent.

Dennoch lassen die Investoren nicht von neuen Bauvorhaben ab: Bis Ende des Jahres sollen allein im Bereich der spekulativ entwickelten Projekte (ohne fest stehende Nutzer) neue Gewerbeimmobilien mit zusammen 87600 Quadratmeter Bürofläche fertiggestellt werden. Und im kommenden Jahr seien Neubauten mit einer Gesamtfläche von 396500 Quadratmeter geplant.

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