Immobilien : Kurzmeldungen

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ECKDATEN ZUM FONDS DSF–BERLINBIOTECHPARK

Die Deutsche Structured Finance (DSF) wurde 1996 als Tochter der BfG Bank AG gegründet. Ende 2000 übernahm die Aareal Bank AG (ehemals DePfa Bank) die 32 Mitarbeiter zählende Firma. Diese legte bis 2001 21 Publikumsfonds mit einem Volumen von 818 Millionen Euro auf, zunächst zur Finanzierung von Flugzeugen, später von Windkraftanlagen. Der berlinbiotechpark ist der erste Immobilienfonds der DSF, die das Fachblatt DFIReport „einen soliden Initiator“ nennt. Fondsspezialist Stefan Loipfinger lobt die geringen weichen Kosten der Manager.

Das ist auch beim „DSF berlinbiotechpark GmbH&Co.KG“ der Fall (siehe Artikel). Insgesamt sollen 77305337 Euro in der Charlottenburger Max-Dohrn-Straße auf einem 89000 Quadratmeter großen Grundstück investiert werden. Ein Anleger kann bei einem Einsatz von 100000 Euro nach Berechnungen der Fondsmanager bis 2009 sein Kapital auf 228799 Euro steigern. Läuft es nicht wie erwartet, bekommt er 138098 Euro nach einer in diesem Fall längeren Investitionsphase (bis 2013) zurück. Die höheren Einnahmen bei zugleich größeren Steuervorteilen im ersten Szenario erklären sich durch die geplante Errichtung von Neubauten mit einer Gesamtfläche von 86000 Quadratmetern.

Die Rücklagen für Mietausfälle betragen fünf Prozent der Jahresmieteinnahmen, hinzu kommt eine Liquiditätsreserve von zwei Prozent. Die Kredite werden jährlich mit 1,5 Prozent getilgt. Für Instandhaltungen stehen jährlich rund 480000 Euro zur Verfügung. Für die Verwaltung der Fonds verlangen die Manager jährlich 120000 Euro, für die Geschäftsführung 50000 Euro. ball

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