Immobilien : Kurzmeldungen

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WO DAS HAUS DER ZUKUNFT SCHON HEUTE ZU HABEN IST

Computer und Netzwerke halten allenthalben Einzug in Eigenheime. Zum Beispiel beim „iPlus-Haus“ des skandinavischen Baukonzerns NCC (Infos: 0800 670 0000). Der Hersteller verlegte parallel zu den Strom-, Instabus-Kabel zum Transport von Daten durch das Haus und zum Zentralcomputer. Dadurch schließen sich etwa Fenster automatisch, wenn die Raumtemperatur zu weit sinkt. Der PC „erkennt“ und meldet Einbrüche oder schaltet das Licht ein nach Sonnenuntergang. Nach Angaben von NCC sind der Phantasie bei der Programmierung keine Grenzen gesetzt, außer vielleicht durch die Kosten für den Bauherrn. Wer eine Immobilie nachrüsten will, kann bis zu acht Geräte an einen „Switch Butler“ (Hersteller: Esy Lux, Infos: 04102 4890) anschließen und dann per Handy beispielsweise Heizung, Rollläden und Licht aus der Ferne steuern. Mehr als 50 Neuentwicklungen stecken in einem Haus im Tokioter Vorort Tama. Herzstück ist ein Zentralcomputer, über den man fast alle technischen Geräte per Handy steuern kann. Wenn es regnet und die Wäsche noch draußen hängt, fährt ein Elektromotor das Schutzdach aus. Ist der Kühlschrank leer, bestellt der Rechner via Internet Lebensmittel. Die Waschmaschine ruft bei Problemen eigenständig den Klempner an. Der Ofen hält mehrer tausend Rezepte bereit und begleitet auf „intelligente“ Art und Weise das Kochen. Zutritt zum Haus verschaffen sich die Bewohner an der Tür per Fingerabdruck. Ähnlich innovativ ist das Duisburger „inHaus“ (Infos: www.inhaus-duisburg.de/en/ ). Unterstützt von 17 Firmen erprobt die Fraunhofer-Gesellschaft fünf Jahre lang neue Techniken. Vernetzt sind hier Heizung, Alarmanlage, Fernseher, Kühlschrank, Leuchten und Rollläden. Die Geräte arbeiten durch Rückkoppelung mit Wetter- und Anwesenheitssensoren selbsttätig und sparen so Energie. Das „inHaus“ soll binnen fünf Jahren serienreif sein. Tsp

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